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29. September 2011 Wir sind da! Am 27. September sind wir in Mindelo, Sao Vicente, Cabo Verde angekommen. Blog
11.Oktober 2011 Unser erster Inter-Insel-Törn liegt hinter uns! Mit Horst und Irmgard sind wir nach Sal gesegelt (ihr Abflugort) und inzwischen sind wir wieder nach Mindelo zurück gekehrt, weil hier die Internetversorgung besser ist. Oder besser sein sollte ... oder normalerweise besser ist ...wer weiß das schon so genau. ;-) Hier kommen jedenfalls jetzt ein paar Bilder aus Sal und etwas Gebrabbel im Blog, und nu muss ich ma wieder an die Arbeit zurück (damit kein Neid aufkommt: Wir arbeiten tatsächlich grade beide und sind daher eigentlich etwas unentspannt ob der schwierigen Internetverhältnisse ... aber nütz ja nix. Und, um mal wieder Peter und Heike von der Norden zu zitieren: Irgendwas ist ja immer!)
25.Oktober 2011 Die “Arbeitszeit” in Mindelo ist nun rum und wir haben natürlich nicht nur gearbeitet. Viele nette Menschen kennengelernt, so dass der Abschied nun schon fast wieder schwer fällt! Den einen oder anderen werden wir Ende November sicher hier noch mal antreffen und dann später in der Karibik - die grobe Richtung ist doch für die meisten gleich. Einige wollen nach Brasilien - auch ein schöner Plan! Für uns geht es nun morgen endlich Richtung Boavista (Heinzel und Piwi abholen) und so müssen wir nun noch schnell die Internetaktivitäten “abhaken”, denn das wird dort sicher schwieriger sein. Für euch deshalb ein paar neue Fotos und viele Grüße von Cabo Verde!
Ältere Einträge finden sich jetzt hier.
11. November 2011  Anlässlich der Abfallvermeidungswoche gibt es jetzt mal ein Intro zu unserer Website.  Die Fotos habe ich im Laufe der Reise unabhängig davon “gesammelt” und nun  finden sie eben auf diese Weise Verwendung, zumal das ein Thema ist, das uns  immer wieder begegnet, grade auch hier auf den Kap Verden und an Bord sowieso. In den letzten 2 Wochen war leider das Internet so schwach, dass das Hochladen  schwierig war. Heute nun sind wir wieder in Mindelo eingetroffen nach einer schönen Rundreise um die Inseln. Mehr dazu in den nächsten Tagen im Blog, heute abend  müssen wir erstmal Wiedersehen feiern und uns von Claudia von Still Crazy zum Bier einladen lassen für die “Lieferung” ihres Satelliten-Händis, das Heinzel aus Deutschland mitgebracht hat. :-)
17. November 2011 Nun endlich also Fotos vom Inselhopping und mehr dazu im aktualisierten Blogbeitrag. Unseren letzten Tag mit Heinzel haben wir auf Sao Antao verbracht und es war grandios! Diese Nachbarinsel von Sao Vicente, die man von Mindelo am Bequemsten mit der Fähre erreicht, habe ich euch bisher vorenthalten - wir waren ganz am Anfang schon mal mit Horst und Irmgard dort - denn das ist nochmal ein eigenes Kapitel, wozu ich hoffentlich noch Zeit finde, bevor es rüber geht. Ja, wir sind schon in den Vorbereitungen: der Dieseltank muss leer und sauber (allerdings warten wir noch, dass die Tankstelle repariert wird, grad gibt’s also keinen Diesel), Filter gewechselt, ne neue Reffleine muss eingezogen werden (dafür muss ma weniger Wind her...) das eine oder andere nachgenäht, .... Wie es aussieht, fahren wir dann am Montag Richtung Sal, um dort die “Atlantik-Crew” in Empfang zu nehmen. Und bis dahin wird schon der eine oder andere Abschied zu feiern sein ;-) weil ja viele nun so langsam aufbrechen, und nicht mehr hier sein werden, wenn wir ein letztes Mal hierher zurückkommen, um auszuklarieren und uns zu verproviantieren.
27. November 2011 Mindelo, die Dritte - nein, die Vierte! Wir sind also wieder da, diesmal allerdings wirklich zum letzten Mal - zumindest vorläufg ;-) wer weiß. Die Hinreise nach Sal war einigermaßen ungemütlich, d.h. in meinem Fall: seekrank :-( es holt mich einfach immer wieder ein. Trotzdem war die Wahl im Norden um die Inseln rum zufahren richtig (hoch am Wind isses in jedem Fall), weil man so den Fallböen entgeht, die von den Inseln runterfegen und echt nicht lustig sind. Zwei unschöne Dinge haben sich in Palmeira ereignet: 3 Tage vor unsere Ankunft ist Carlos’ Frau Elisabeth gestorben. Sie war nicht gesund, aber trotzdem ist es eine schockierende Nachricht, die ihren Weg schnell bis in die Seglerkreise nach Europa und Deutschland gefunden hat. Carlos scheint es mit Fassung zu tragen, aber was bleibt ihn auch anderes übrig? Vielleicht ist der Seglertreff bei Armindas Bar ja auch eine gute Ablenkung. Als nächstes gab es einen richtigen Seenotfall, in dessen Verlauf, der Schipper sich zwar retten konnte (bzw. von den von Carlos alarmierten Fischern aufgelesen wurde), sein Boot mit ALLEM allerdings nun auf 150 Metern Tiefe liegt ... so was wünscht man auch keinem! Es wird von schlampigen Reparaturen in Mindelo gemunkelt, aber die Gerüchteküche kocht bei sowas ja immer mächtig hoch - und letztendlich wird es nun wohl auch schwierig fest- zustellen sein. Tatsache ist jedenfalls, dass an diesem Tag nix los war wettermäßig und er sich auch nicht vernavigiert hat und auf den Steinen gelandet ist .... ungeklärter Wassereinbruch... WIR sind jedenfall heute morgen gut wieder hier gelandet, nachdem wir am Freitag Emely, Peter und Uli eingesammelt haben, und uns “tränenreich” von Piwi verabschiedet haben, der seinen Urlaub spontan verlängert hat, mit uns nach Sal zurück gesegelt ist und nun noch 10 Tage dort bleibt zum Wellenreiten.
30. November 2011 Die Zeit rennt, aber es gäbe doch noch so viel zu berichten: von unseren erfolglosen Angelversuchen trotz Piwis unermüdlichem Einsatz (vielleicht haben ihm die Fischer auf Sal nun endlich gezeigt wie’s geht ;-)), von Emely und Peter’s Odysee durch Mindelo auf der Suche nach einem Cavaquinho (traditionelles Saiteninstrument, einer Guitarre nicht unähnlich, aber kleiner und mit nur 4 Saiten), vom Kommen und Gehen am Ankerplatz, das eine allgemeine Aufbruchsstimmung auslöst, von alten Bekannten, die wir hier wieder- getroffen haben, vom verständlichen “Proviantrausch” der Segler (ständig sieht man jemanden mit dicken Plastiktüten oder Paletten von Bier zur Marina eilen), der dazu führt, dass bei der ohnehin nicht immer lückenlosen Versorgungslage manches eben auch nicht verfügbar ist im Supermarkt (gibt es dieses oder jenes, heißt es zuschlagen, eine Strategie, die ich immer noch nicht verinnerlicht hab), vom Casa de Musica (eine Bar, die ein junger Geiger mit mit seiner Frau quasi in ihrem Wohnzimmer betreibt), und und und ... für all das bleibt nun keine Zeit, denn auch uns hat das Reisefieber gepackt: Morgen verholen wir nach Tarafal auf Antao (dort gibt es dann nun wirklich kein Internet mehr) und dann hopp! Ja, ich bin ein bißchen aufgeregt, vor allem aber gespannt, wie es sein wird. Jetzt bleibt mir nur, euch auf die versprochenen Bilder von Santo Antao hinzuweisen: Der erste Besuch war eine Rundreise mit Horst und Irmgard, ist also schon was her. Der zweite Besuch war, wie gesagt, mit Heinzel, und wir sind 5 Std gewandert! Leider ist mir die Sortierfunktion bei Strato ein einziges Rätsel (oder vielleicht haben sie sie auch selber nicht im Griff ??), so dass leider die chronologische Abfolge unseres Abstiegs vom Krater durcheinander geraten ist und so nun leider vielleicht der Wandel der spektakulären Landschaft nicht so deutlich wird, aber das kann ich nun auf die Schnelle leider nicht ändern. Nun denn, Weihnachten auf Guadelope und ein neuer Reiseabschnitt! Bis bald!
23. Dezember 2011 Wir sind also wohlbehalten gelandet. Wir hatten ein superschönes Ankommen auf La Dèsirade, einer kleinen, wenig besuchten Insel, die zu Guadeloupe gehört. Nach einigen wunderschönen und geruhsamen Tagen in der “Illegalität” (es gibt dort keine Einklarierungsmöglichkeit) und einem Besuch bei den “Drachen” auf den unbewohnten Iles des la Petite Terre, sind wir nun in Point-a Pitre auf Guadeloupe, haben die Crew verstärkt (Ulis Familie, Aleks und Konstantin, und die beiden erwachsenen Kinder von Emely und Peter, Rafaela und Dennis) und morgen geht es weiter nach Marie Galante, damit wir Weihnachten und Konstantins achten Geburtstag am Strand verbringen können. Lufttemperatur: angenehme 32 Grad, Wassertemperatur dürfte ähnlich sein; aber - für uns ganz ungewohnt - auch immer wieder mal kräftige Regenschauer. Für die Feiertage nun schon mal also ein paar neue Bilder. Sonnige Weihnachts-Grüße!
23. Januar 2012 Vielen, vielen Dank Euch allen für Eure Grüße und Wünsche zum Jahrswechsel! Exakt ein Monat rum seit dem letzten Eintrag ...Tatsache ist, die Zeit ist wieder mal viel zu schnell und ehrlich gesagt bietet das Wetter kaum Anhaltspunkte für ein Fortschreiten derselben ... ist wirklich Januar ??? Weihnachten auf Marie Galante, Silvester auf Dominica, pendeln zwischen den Inseln Les Saintes, Guadeloupe, Dominica und nun Martinique. Nach 2 Monaten an Bord haben Emely und Peter als letzte der “Besuchergang” vorige Woche nun schweren Herzens den Heimfliug angetreten. Die Atlantiküberquerung ist bereits in weite Ferne gerückt, so viel haben wir gesehen und erlebt. So viele neue Eindrücke, Einsichten, Einblicke, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll und deshalb die Bilder für sich sprechen lasse und es euch überlasse, mit der Bilderflut klarzukommen. ;-) Bisher sind wir beide von der Karibik positiv überrascht. Es gibt nach wie vor schöne, wenig überlaufene Ecken, das Segeln ist deutlich einfacher und entspannter als auf den Kanaren oder Kapverden und das Wasser ist WARM mit vielen bunten Fischen. Allerdings ist das Preisniveau doch deutlich höher und das mit dem Regen habe ich mir auch etwas anders vorgestellt; beonders viel davon gabs auf Dominica - ich würde es “Land der Regenbögen” nennen! Nun also Martinique, was ehrlich gesagt, wenig spannend ist. Zu französisch,europäisch, touristisch, .... dafür muss man wahrlichnicht 10 000 Meilen segeln! Der Grund, weswegen wir noch hier sind und nicht schon längst Richtung St. Lucia oder wieder nach Dominica aufgebrochen sind, ist, dass wir etwas basteln müssen (nix schlimmes ;-)). Außerdem gabs einen Anruf von unserem Freund Werner aus Greifswald, den wir seit den Kapverden kennen und der auf der Atlantikreise den Mast verloren hat und nun in Le Marin am organisieren und arbeiten ist. So liegen wir hier nun in einer riesigen gut geschützten Bucht am Anker - mit ungefähr 1000 anderen Schiffen (kein Witz!), haben Werner zusammen mit zwei anderen Seglern und zwei wandernden Gesellen (der eine Zimmermann, der andere Ofenbauer - hihi, inner Karibik) mit seinem Mast geholfen und das social life schlägt auch schon wieder voll zu mit Sunddownern und gegenseitigen Besuchen ... was zugegebener- maßen den Arbeitseifer etwas dämpft, aber natürlich auch ganz schön ist. Aber Freitag spätestens ist St. Lucia geplant, da ist in der Rodneybay immer Straßenparty und das muss man sich ja ma angucken :-)
5. Februar 2012 Eine ganze Woche haben wir auf St. Lucia in der Rodneybay verbracht, wo wir auch Werner (immer noch ohne Segel) wiedergetroffen haben, mit dem wir dort seinen Geburtstag gefeiert haben und der dort nun auf seine bald einreffende Frau wartet. Nach einem kurzen Zwischenstop in Soufriere, das weiter südlich in St. Lucias Marine Management Zone liegt, sind wir vor einigen Tagen in St. Vincent eingetroffen. Ich war fleißig - im Blog gibt’s was über St. Lucia und sofern, die Internetverbindung es schafft, auch ein paar Fotos.
7. Februar 2012 St. Vincent -Wallilabou Bay Welcome to Port Royal - Welcome to Pirates of the Caribbean! Hihi, sehr lustig, wir sind tatsächlich am Drehort gelandet, also an einem der Drehorte. Verschiedene Drehorte gab es auch auf Dominica, hier aber stehen noch viele Requisiten und Bauten rum. Die Pier allerdings ist durch den Schwell eines weit nördlich vorbei- ziehenden Hurrikans 2008 ziemlich zerlegt worden (uih uih uih). Bei allem "Starruhm" ist es hier ganz schön beschaulich und entspannt und wir werden wohl 1 bis 2 Wochen hier bleiben - wir haben ja Zeit. Komischerweise spuckt Google Maps nicht viel aus  - und der Ort steht als Wallibou drin. Wie wohltuend, dass Google doch nicht alles weiß!
9.Februar 2012 Es hat drei Tage fast ununterbrochen GEREGNET!
17. Februar 2012 Da habe ich mir so viel Mühe gegeben und wollte endlich mal “up to date” sein - wieder nix geworden. Dabei hatte alle so schön angefangen mit Blog und Fotos hochladen und so ... aber die Aktualisierung der Website: Fehlanzeige! Daswollte das WLAN in Wallilabou irgendwie immer nicht. Und so sind nun schon wieder viele, viele Tage vergangen und dieses hier bleibt doch nur Stückwerk. Vielleicht habe ich ja dieser Tage mehr Glück mit m Internet. Nach einem Zwischenstopp in Bequia (sprich: Beckwi), wo wir Horst und Irmgard (unsere Mitsegler von den Kanaren zu den Kap Verden, ihr erinnert euch) auf n Drink oder zwei am Strand treffen bevor ihr Kreuzfahrer mit ihnen Richtung Grenada entschwindet, und einigen Tagen in den Tobago Cays, sind wir nun auf Union Island ... weiter im Blog
19. Februar 2012 Da haben mich doch wiederholt Nachrichten erreicht, dass diese Site nix mehr anzeigt! Potzblitz, das muss durch meine Update-Versuche entstanden sein! Tut mir sehr leid! Nun sollte es aber wieder alles funktionieren.
29. Februar 2012, Cariacou Hey, ein Schaltjahr! Gut dass mein Computer Bescheid weiß, mir wäre es entgangen...  Ich bin seit 2 Tagen KRANK, kann man das glauben? Hier geht etwas um mit dem Namen “carnival flu”, scheint also ein jährlich wiederkehrendes Ereignis zu sein ... trotzdem ärger  ich mich grade ganz besonders, hatte ich mich doch grade dazu durchgerungen, es mal mit dem Tauchen zu versuchen ...und nu muss ich wieder warten....abgesehen davon haben wir es aber ganz, ganz schön hier mit alten Bekannten und neuen Gesichtern, wie  z.B. Bernd und Claudia von den Kapverden oder Walter und Brigitte, über die wir damals (Schweißer-)Wolfgang kennegelernt hatten. In der Tyrrel Bay hier sind zwar recht viele Schiffe versammelt, aber es sind eigentlich alles Langzeitsegler und keine Charterschiffe. Das mag sich abfällig anhören, aber es macht  tatsächlich eine ganz andere Atmosphäre, denn hier scharwenzelt nicht ständig einer um  einen rum, um was zu verkaufen. Alles sehr entspannt! Wie Union Island ist die Insel vergleichsweise flach, also niedrig, mit etwas offenerer Land- schaft, was mir persönlich ja besser gefällt als das Regenwaldprogramm (hihi, Dänemark  lässt grüßen, so ist das eben mit den Prägungen). Auch das Joggen macht mehr Spaß,  wenn man nicht entweder fast n Herzkasper kriegt (Berg hoch) oder die Knie anfangen zu  rauchen (Berg runter) wie z.B auf St. Vincent. Früh aufstehen muss man allerdings in jedem Fall, sonst isses schlicht und ergreifend zu warm. Anbei mal wieder ein paar neue Bilder, auch von Petite Martinique, die zu Grenada gehört  und mit Martinique so gar nichts gemeinsam hat. Lustigerweise haben ja auch die englisch- sprachigen Inseln viele französische Ortsnamen, wie Roseau, Petit Rameau, Soufriere etc. Cariacou allerdings ist ein Wort der Ureinwohner, der Cariben, und heißt so viel wie “die  von Riffen umgebene Insel”, wie man denn auch bei der Annährung unschwer sieht:
1. März 2012, 20 Uhr Ortszeit Seit gestern nacht regenet es ununterbrochen! Von wegen Trockenzeit ....; ich habe mich endlich zum Schnuppertauchen angemeldet, nach dem ich den Schnupfen mit Dampfbädern, Nasespülen und viel trinken nun hoffentlich ausreichend verjagt habe; und zur Feier des Tages gibts heute mal ne Languste :-)
10. März 2012 Seit 4 Tagen bin ich OPEN WATER DIVER! Tauchkurs war klasse! Alles easy, nur das Spaddeln an der Wasseroberfläche mag ich gar nicht - ist man erstmal abgetaucht, ist alles gut :-) Und selbst bei schlechter Sicht ist hier immer noch soooo viel zu sehen! Grandios! Morgen verlassen wir nun Carriacou, einklarieren auf Union Island (für St. Vincent & Grena- dines) und dann zur Geburstagsparty in die Tobago Cays. Und zum Schildkröten gucken natürlich! Leider darf man ohne Guide dort nicht mit Gerät tauchen ... Trotzdem: another day in paradise!    
12. März 2012 Wer immer schon mal wissen wollte, wie man die großen Conch-Schnecken aus ihrem Häuschen kriegt, findet dazu im Blog eine kleine Fotoreihe. Conch, Langusten und Schildkröten (ja, auch die!) darf man bis April bzw Mai essen, Seeigel dürfen gar nicht mehr gesammelt werden - closed fishery heißt das dann hier. Conch-Schnecken müssen mindestens 7 Zoll knapp 18 cm) groß sein und einen deutlich ausgeprägten Flügel haben - wir haben also alles richtig gemacht :-) Anbei noch ein paar neue Bilder aus Carriacou, u.a. aus Windward, so heißt der Ort an der Luvküste (= windward). Hier hat sich eine von den Schotten etablierte Bootsbautradition erhalten - so ist der Familienname der beiden Boote bauenden Brüder, die wir dort getroffen haben, denn auch McLawrence ....
16. April 2012 Wo haben wir uns nun den letzten Monat rumgetrieben? Erstmal nach Claudias Geburtstag  von den Tobago Cays ziemlich zügig zurück nach Guadeloupe; klar, auch ein kurzer  Zwischenstop bei “den Jungs” in Wallilabu (St.Vincent), die mit Arne immer dick ins Tauch- geschäft einsteigen wollen, aber eigentlich von nix ne Ahnung haben .. hihi .... Mit Gernot und Nati haben wir dann tatsächlich “Guadelope rund” geschafft, inklusive Marie Galante und Petite Terre revisited. Nach dem ersten “Schmetterlingsflügel” (wer es bisher  versäumt hat auf die Karte zu gucken: Guadeloupe hat tatsächlich Schmetterlingsform)  waren dann auch Jessi und Simone mit dabei. Der Norden von Guadeloupoe hat uns  positive überrascht: Das Karibik-Cliche mag fehlen, dafür “unverbrauchte” Menschen und  Landschaften. Langör auf karibisch war unsere spontane Assoziation. Dann, auf der West- küste Tauchen im Cousteau Unterwasserpark (trotz regem Tauchbetrieb absolut grandios!)  und ein Besuch in Deshaies, das zwar schon wieder deutlich touristischer, aber dennoch symphatisch daher kommt. Nach den Heiligen-Inseln (Les Saintes) war es dann auch schon  wieder Zeit für Point-a-Pitre, damit Gernot und Nati zum Flieger kommen. Mit Simone und  Jessi gabs dannach noch mal zwei Nächte am Anker vor der Ilet du Gosier, eine kleine Sand- insel mit Leuchturm und ein beliebtes Auslugsziel von Point-a-Pitre aus, leider diesmal etwas  “zappelig” (aber in Maßen, und im Gegensatz zu den Einrümpfern, für die war’s “rollig”).  Nachdem wir ja etwas gehadert hatten, dass wir das “Paradies” in den Grenadines verlassen mussten, war Guadeloupe mal wieder ganz toll! Sehr vielfältig und viele kleine, ganz unter- schiedliche Inseln in kurzer Distanz.  Wenn sie denn nur nicht alle dort französisch sprechen würden ... ;-)  Auf der Fotoseite anbei Gesammeltes der letzten Wochen und ein Album, das sich ganz  allein den Möwen widmet: die gibts hier nämlich nicht und ihre Abwesenheit war in der erste´n Zeit hier direkt gewöhnungsbedürftig.  Nun sind wir auf dem Weg nach Martinique, von wo aus ich für eine Weile nach Hause fahre  und Arne Richtung Süden, um den sommerlichen Hurricanes zu entgehen.
10.Juni 2012 Kinder, wie die Zeit vergeht .... dabei soll es hier doch gerne auch in meiner Abwesenheit von Bord weitergehen - die Aufgabe als “Webmaster” fällt mir also nach wie vor zu. Nachdem Arne sich nun wochenlang mit seinem entzündeten Bein quält hat, und ich mich zu Hause mit extrem hartnäckiger Erkältung und Husten (Keime an Land sind wohl eben einfach gefährlich! Oder sind wir nix mehr gewöhnt?), sind wir beide wieder besser davor. Arne ist inzwischen im Süden von Grenada angekommen, und kann sich nun auch im Hinblick auf die Hurricane-Zeit etwas entspannen: Grenadas Süden gilt als Hurricane-sicher - allerdings gab es auch dort mal vor ein paar Jahren eine Ausnahme von der Regel ... Auch Herwig ist inzwischen dort gelandet - so langsam müssen ja alle nach Süden, und ich vermute, dass es nicht ungesellig ist auf Hog Isand ;-) Mein persönliches Kontrastprogramm zu Hause finde ich übrigens immer noch großartig, ja! Nur das Wetter .... aber darüber kann man ja hier immer jammern, wenn man das möchte. Anbei also ein paar Knipps-Bilder (seine Worte!) von Arne aus den letzten Wochen und von mir Bilder von - na klar - der RumRegatta und auch u.a. von der denkwürdigen Paddeltour zu Flints Geburtstag, die zu später Stunde auf dem Rückweg ein nasses Ende fand ... 
23.Oktober 2012 Seit letzter Woche nach einigen Hindernissen und ewas Verspätung, ist Michel nun an Bord eingetroffen. Über die näheren Umstände wird er vielleicht an dieser Stelle selber berichten. Oder Arne im Blog, den er vorhat etwas zu pflegen... Zum Anfüttern schon mal ein paar neue Bilder von ihm, die das graue Herbstwetter hier (fast) vergessen machen ....
28. Dezember 2012 Endlich mal ein paar neue Bilder von Arne, der inzwischen über Antigua auf Barbuda gelandet ist, und sich zusammen mit Michel die Sonne auf den nicht mehr vorhandenen Bauch scheinen lässt.... Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Weihnachtstage, Euch allen nun also noch einen guten Rutsch ins neue Jahr!